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In feuchten Substraten fressen die Larven an zarten Wurzeln, als Folge können parasitäre Wurzelpilze in die Pflanzen eindringen. Bei stärkerem Befall wird die Substratstruktur durch Bildung feinkrümeliger Substanzen relativ schnell zerstört.

Trauermücken sind kleine, 4,0-6,0 mm lange, schwarze, feingliedrige Insekten. Die erwachsenen Tiere fliegen in zuckenden Bewegungen über der Substratoberfläche.
Die 4,0-7,0 mm langen Larven sind glasig, weißlich, schlank mit schwarzer Kopfkapsel. Trauermücken treten nur in zersetzten, anaeroben Substraten auf. Sie sind extrem empfindlich gegen Trockenheit. Sie leben in feuchten Substraten überwiegend von zerfallenden Pflanzenresten, können bei stärkerem Auftreten aber auch lebende Pflanzen schädigen. Häufig sind Trauermückenlarven in Verbindung mit Pilzbefall in den dicken Wurzeln von Phalaenopsis zu finden. Geschwächte oder durch Schadpilze vorgeschädigte Pflanzen bieten eine große Attraktivität zur Eiablage.

Das Weibchen legt bis zu 200 durchsichtige Eier in feuchte Erde. Nach ca. 7-8 Tagen schlüpfen die Larven, die fast durchsichtig sind und einen schwarzen Kopf haben. Die Larven fressen die feinen Haarwurzeln und organisches Material in der Erde, was die Pflanze schwächt. Nach etwa 14 Tagen verpuppen sich die Larven. Aus der Puppe schlüpft nach 3-4 Tagen eine neue Mücke, die den Zyklus fortsetzt.
Die gesamte Entwicklung vom Ei zur Mücke dauert nur etwa drei Wochen bei 20°C.

Gelbtafeln

Die Pflanzen austrocknen lassen und aeraobe (luftige) Substrate verwenden. Trauermücken sind eine reine Folgeerscheinung bei zu nasser Kultur

Über Trauermücken war in der zur Verfügung stehenden Literatur nichts zu finden. Da aber immer extrem gifitge Chemikalien wie Arsen, Nikton und Cyanide zum Einsatz gekommen sind, hatten die Tiere von vornherein keine Überlebenschance.